Das El Paraiso Verde in Paraguay

Das El Paraiso Verde in Paraguay

El Paraiso VerdeDas El Paraiso Verde in Paraguay – Was ist das eigentlich ganz genau?

El Paraiso Verde – Ich habe mir jetzt das Video (siehe am Ende des Artikels) komplett angeschaut und hatte zuerst einmal wieder Bedenken, dass E. Annau nur über das Grundbuch in Paraguay geredet hatte. Doch Juan Buker erklärte dann, dass es um das Katasteramt ging. Also gibt es, so wie es ausschaut, „echte Titel“.

Doch die eine Frage beschäftigt mich sehr: „Was hat der Condominium-Vertrag dann mit dem Titel zu tun (was angesprochen wurde)?? Gibt es dann eine Verbindung/Auflagen/Verpflichtungen usw.?“ – stehen dann gewisse Auflagen im Titel??

Das sollte doch noch geklärt werden und das sollten sich alle Menschen fragen, die sich dort niederlassen möchten. Genau gesagt: Sie sollen sich über ihre Rechte und Pflichten über diesen Condominium-Vertrag aufklären lassen, falls dieser Einschnitte ihrer Rechte an dem ihnen ausgestellten Titel und dem Leben in diesem „Grünen Paradies“ enthält.

Herr E. Annau konnte es sich auch wieder nicht verkneifen zu erwähnen, dass andere Immobilien-Makler schlecht über das EPV reden. Er stellt es so hin, dass dann die Immobilien-Makler Gewinn-Einbußen hätten, was aber nicht der Fall ist, denn die Immobilien-Makler freuen sich über jeden, der das EPV verlässt und sich selbst Paraguay anschaut und ein richtig gutes Grundstück erwirbt, das nicht einer Viehwiede gleicht. Es ist mittlerweile bekannt, dass die meisten Leute, die ins EPV gingen auch wieder das EPV verlassen haben. Die Rede ist sogar von einer Flucht von ca. 90%. Da sollte man sich doch auch die Frage stellen: „Warum?“

Also auch wieder Blödsinn: Das EPV bringt den Immobilien-Maklern Geld. Bin ja selber einer und habe nur ein ca. 3,5 Hektar großes Grundstück mit Bauplätzen und bin sehr dankbar für die EPV-Flüchtlinge. Andere Kollegen sicher auch.

Sie erkunden selbst Paraguay und finden dann auch einen Ort, an dem sie leben möchten und finden dann auch sicher ein sehr schönes Grundstück mit fruchtbarer Erde und einigen Obstbäumen, dass nicht von einer Überflutung betroffen werden kann mit einem schönen Platz für das Haus und evtl. noch einen Pool.

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Das EPV will das aufbauen, was andere deutsche Siedler seit mehr als 100 Jahren in Independencia, San Bernadino usw. erschaffen haben. Und das auch noch mit einer sehr hohen Geschwindigkeit – von 0 auf 100 in wenigen Jahren.

Frage: Wer bezahlt das alles? – Woher kommt das ganze Geld um das alles aufzubauen? – aus seiner Porto-Kasse oder werden die Siedler daran beteiligt und wissen es selbst nicht einmal, dass sie dafür bezahlen? – Alles für die Gemeinschaft??!!

Man muss sich doch sehr viele Fragen stellen!

Das Beste muss man sich natürlich am Schluss aufheben: Dieser E. Annau vergleicht sich mit einem Jesus oder einem Gott (denke ich mal) und bezeichnet das EPV als den letzten auf der Welt möglichen Zufluchtsort den es gibt. Seine Siedler sind für die anderen Menschen „da draußen die allerletzte Hoffnung“. Er animiert die Siedler, die jetzt im EPV sind neue Siedler zu finden …

Hört genau hin: „Wir sind die einzige Hoffnung, dass es irgendwo auf der Welt einen Platz gibt, wo man wirklich mit anderen reden kann …. er möchte die Verantwortung an die Siedler abgeben … das diese neue Siedler finden ….“

„Wir sind die allerletzte Hoffnung der Menschen da draußen, dass es eine andere Art der Gemeinschaft gibt. Und glaubt mir, es gibt keine andere Art der Gemeinschaft mehr da draußen.“

Die letzten 3 Absätze markieren einen Menschen, der es gelernt hatte, andere Menschen zu manipulieren.

Ab Minute 26,30 genau zuhören. Man muss es sich wirklich mehrmals anhören und dann auch die Schlüsse daraus ziehen, was er von sich gibt.

Er stellt die jetzigen Siedler auf eine Höhe, die andere Menschen erst einmal erreichen müssen. Diese Siedler, die schon da sind, sind das NON-PLUS-ULTRA. Der Rest, der noch kommt, der wird dann auch diese Höhen erreichen.

Das ist die Manipulation, die man bei der Scientology lernt. Dieser Mann ist mit allen Wassern gewaschen und verkauft Viehweide als das NON-PLUS-ULTRA-LAND, dem besten Bauland, das es jemals gab und geben wird (???).

Warten wir doch mal die nächsten Überflutungen ab, die es noch nie im EPV gegeben hat. Vor 2 Jahren gab es die größten Regenfälle „aller Zeiten“ im EPV. Das EPV gibt es seit wann …?? – 6 oder 7 Jahren?

Ich möchte noch erwähnen, was ich auch schon immer sage und schreibe: „Diese Idee ist gut, doch das Grundstück, diese Viehweide (denn was anderes ist es nicht) ist nicht der Ort für eine Siedlung“. Man hatte jetzt Jahre gebraucht um vieles trocken zu legen, aber die nächste Flut kann irgendwann wieder kommen – und vielleicht auch stärker. Ich wünsche allen, die dort untergekommen sind ein friedvolles Leben und Miteinander, dass ihnen versprochen wurde, welches sie sich auch wünschen.